Meine Vision

Die einzige Konstante in diesem Universum ist die Veränderung

Stärke erwächst aus der Verbundenheit einer Vielfalt

Mein Bildungsverständnis

Bildung ist aus meiner Sicht ein individueller Entwicklungsprozess. Er kann ausschließlich von innen heraus geschehen, ist aber auf Impulse aus der Umwelt des Einzelnen angewiesen. Die individuelle Entwicklung eines Menschen basiert auf Kommunikationsprozessen zwischen ihm und seiner Umwelt.

Ich wünsche mir, dass ein*e jede*r dazu in die Lage versetzt wird, aus ihrer*seiner Verbundenheit mit der Welt heraus (und in ihrer*seiner Verantwortung für ihre*seine Umwelt) sich frei zu entfalten und sich ihrer*seiner eigenen Würde bewusst werden zu können – und diese Würde ist unantastbar.

Ein neues Bildungssystem für unsere dynamische und vielfältige Gesellschaft

Das Bildungssystem ist ein Spiegel seiner Gesellschaft. Hier findet der Austausch zwischen den Generationen statt. Die Alten geben den Jungen all das Wissen mit auf den Weg, das sie für wichtig erachten. Deshalb sollte man sich bei der Gestaltung des Bildungssystems stets die Frage stellen, in was für einer Gesellschaft man leben möchte.

Ich stelle mir ein Bildungssystem vor, das neben unseren Grundgesetzen und dem Recht auf Bildung auch Chancengleichheit, individuelle Potenzialentfaltung, Toleranz gegenüber Kulturen und Religionen sowie den Respekt vor und die Verantwortung für die Natur als Bildungsziele anstrebt.

Neben der Zielsetzung steht die Aufgabe, auf systemtheoretischer Ebene, Stabilität durch Flexibilität zu erlangen. In einer dynamischen und digitalen Gesellschaft muss auch das Bildungssystem dynamisch und digital sein. Die lernende Organisation von Peter M. Senge und die Grundregeln der Biokybernetik nach Frederic Vester dienen dabei als eine geeignete systemtheoretische Grundlage.

Nach dem Vorbild aus Finnland sollte Bildung zukünftig eine politische Angelegenheit für den Bund in Zusammenarbeit mit bildungswissenschaftlicher Forschung und nicht länger für einzelne Kultusminister sein, die selbst kaum Expertise in diesem Fach aufweisen können. Indem ein Rahmencurriculum verfasst wird, verbleibt viel Spielraum für regionale Curricula und notwendige Anpassungen der Institutionen an die einzelnen Zielgruppen.

Enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bildungsinstitutionen und der bildungswissenschaftlichen Forschung sind die Voraussetzung für gelingende Innovationen in der Bildungslandschaft.

Der Fokus für jede Bildungsinstitution sollte auf der Förderung eines jeden einzelnen Mitglieds seines Verantwortungskreises liegen. Es geht in der Bildung nicht darum, den Ansprüchen und Wünschen aus Wirtschaft und Politik zu genügen, sondern jedem Einzelnen sein Recht auf freie Entfaltung und Bildung zu ermöglichen.

Für tiefere Einblicke in meine Arbeit stelle ich Ergebnisse meiner Forschung zur Verfügung und gebe Impulse für den öffentlichen Diskurs auf meinem Bildungsblog. Außerdem dokumentiere ich auf dieser Webseite meine praktische Arbeit als Bildungssystemdesignerin.