Wettbewerb blockiert die Entwicklung des Selbst

Wettbewerb blockiert die Entwicklung des Selbst

1. April 2021 0 Von Madita E. Heubach

Die Neurowissenschaft konnte das Selbst lokalisieren, es liegt im Stirnhirn. Wir wissen außerdem, dass das Selbst nicht angeboren ist, sondern aus dem Beziehungsgefüge zu den Bezugspersonen im ersten Lebensjahr entsteht – um sich zu entwickeln, ist das Selbst auf Resonanzen angewiesen. Die Entwicklung des Selbst hält ein Leben lang an: Sie bildet den Kern aller Bildungsprozesse. Doch Resonanzverhältnisse (und damit die Entwicklung des Selbst, also Bildung) werden durch Konkurrenz blockiert. Damit ist doch alles glasklar: Indem wir den Fokus auf Wettbewerb legen, löschen wir uns systematisch selbst aus. Wir löschen uns nicht (nur) damit aus, dass wir unsere Lebensgrundlagen (sprich den Planeten) zerstören, sondern indem wir das, was uns ausmacht, unser Selbst, blockieren und damit die persönliche Weiterentwicklung verhindern.

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